Tourism Nova Scotia

Halifax, die „grüne Haupt­­stadt von Nova Scotia“

Rund um den Halifax Harbour bilden Halifax, Dartmouth, Bedford und Sackville die geschäftige Städte­gemein­schaft „Halifax Metro Region“. Wirtschaft, Tourismus, Bildung, Militär – in allen Bereichen beweist die Haupt­stadt von Nova Scotia, dass sie mit anderen Metro­polen leicht mit­halten kann. Doch ist sie auch ein Paradies für Outdoor-Lieb­haber: Von Jogging Trails im Herzen der Stadt über weit­läufige Wander­wege bis hin zu nahe­gelegenen Stränden bietet sie unzählige Möglich­keiten, um Körper, Geist und Seele Abwechslung in der Natur zu verschaffen. Halifax – die Stadt, in der Natur auf urbanen Life­style trifft.

Downtown und Metro Area

Obwohl der Hafen einen Großteil des Stadt­bilds dominiert, ist Halifax unter anderem mit Point Pleasant Park, den Public Gardens, der Citadel National Historic Site oder dem öffentlichen Sport­park Halifax Common auch mit viel Grün gesegnet. Von früh bis spät bevölkern Rad­fahrer (hier gibt’s auch Leih­räder) und Jogger Straßen und Parks. Das gesamte Stadt­gebiet ist kompakt genug, um alles gut und schnell zu erreichen. So ist man nach maximal 20 Minuten mit dem Wasser­taxi auf McNabs Island. Der dortige Provincial Park bietet 22 Kilometer Wander­wege und interessante historische Stätten wie das Fort McNab. Sportlicher ist man im Kajak unterwegs: einfach an der Water­front ein Boot leihen – besonders zu empfehlen für Paddel­touren bei Sonnen­unter­gang, Voll­mond oder wenn historische Schiffe vor Anker liegen. Danach gönnt man sich im Hafen eine Erfrischung oder erkundet die Restaurants, Museen, Shops und Sehens­würdig­keiten des vier Kilo­meter langen Halifax Waterfront Boardwalk.

Die Waterfront im Halifax Harbour bietet zu Wasser und zu Land zahlreiche Attraktionen für Einheimische und Besucher.
Die Waterfront im Halifax Harbour bietet zu Wasser und zu Land zahlreiche Attraktionen für Einheimische und Besucher. © Tourism Nova Scotia / Patrick Rojo

Wem der Sinn nach mehr Ruhe steht, der findet weniger als 20 Minuten von Downtown entfernt abwechslungs­reiche Wander­gebiete. Zu den High­lights zählen die Kearney Lake Trails, die Bluff Wilderness Trails (über 30 Kilo­meter Wege­netz durch ökologisch sensibles Brach­land und Wald­gebiete) oder der versteckte Hemlock Ravine Park. Eines der größten städtischen Park­gebiete Kanadas ist die Blue Mountain Birch Cove Lakes Wilderness Area mit 1.767 Hektar Wald, Seen und Panorama­blicken. Wen es doch wieder aufs Wasser zieht, kann im direkt an Downtown angrenzenden Long Lake Provincial Park ein Kajak oder Stand Up Paddle Board leihen. Nur eine Stunde vom Stadt­zentrum entfernt findet man weitere Wander- und Rad­wege sowie zahlreiche Gewässer, zum Beispiel die „Waverley – Salmon River Long Lake Wilderness Area“ mit ihren imposanten Granit­felsen, uralten Waldvbeständen und den Crowbar Lake Hiking Trails am Porters Lake. Erwähnens­wert ist außerdem der 40 Kilo­meter lange Wander­weg weiter nord­östlich am Musquodoboit River mit fantastischen Aus­sichten über die bei Kanu- und Kajak­fahrern beliebte White Lake Wilderness Area.

South Shore

Im Süden der Stadt liegen Terence Bay, die dortige Wilderness Area und der Crystal Crescent Beach Provincial Park. Ob Wandern, Baden oder Paddeln – die fjord­ähn­lichen Buchten und kleinen Inseln sind perfekte Natur­spiel­plätze. Weiter westlich befindet sich ein Highlight der Region: Die glatten Granit­felsen und der vielleicht bekannteste Leucht­turm Kanadas von Peggy’s Cove. Hier ist man am frühen Morgen noch relativ allein, nach einem Morgen­kaffee im „Sou’Wester“ sollte man sich jedoch bald auf den Weiter­weg machen, um noch die Einsam­keit zu genießen. Weiter westlich liegt der malerische Fischer­ort Mahone Bay mit seiner unverwechsel­baren „Ufer-Skyline“, bestehend aus drei Kirchen, die man möglichst vom Wasser aus betrachtet.

Der Rum Runners Trail verbindet auf 119 km Länge die Hauptstadt Halifax mit Lunenburg, UNESCO-Weltkulturerbe.
Der Rum Runners Trail verbindet auf 119 km Länge die Hauptstadt Halifax mit Lunenburg, UNESCO-Weltkulturerbe. © Tourism Nova Scotia / Patrick Rojo

Zu Fuß ist man besser auf dem 119 Kilometer langen Rum Runners Trail von Halifax zur South Shore aufgehoben. End­punkt des Rad­wegs ist das Städtchen Lunenburg, seines Zeichens UNESCO-Welt­kultur­erbe. Vom Hafen aus kann man hier auf dem historischen Schoner „Bluenose II“ einen Segel­törn genießen oder per Kajak durch die breite Bucht paddeln. Danach ist es Pflicht, die historischen Straßen Lunenburgs zu erkunden. Vom Fischerei­museum über die Ironworks Distillery und viele bunte Stadthäuser bis hin zum historischen Schul­gebäude auf der Anhöhe findet man hier ebenso viel Geschichte wie hervor­ragende Foto­motive.

Eastern Shore

Obwohl die Eastern Shore nur einen Katzen­sprung von Halifax entfernt ist, geht es hier deutlich ruhiger zu. Die östliche Küsten­region ist vor allem ein Mekka für Surfer. Einer der absoluten Hot­spots ist Lawrence­town: Ob Wellen­reiten, Kite­surfen oder Foiling – dank Wind und Wellen im äußeren Ein­fluss­bereich karibischer Sturm­fronten herrschen hier oft perfekte Verhältnisse. Die Sand­strände sind alle einen Besuch wert, und natürlich sind Bade­gäste, Sonnen­hungrige oder Vogel­beobachter ebenso willkommen.

Noch sind die Strände der Eastern Shore ein Geheimtipp für Surfer, die der kühle Atlantik nicht abzuschrecken vermag.
Noch sind die Strände der Eastern Shore ein Geheimtipp für Surfer, die der kühle Atlantik nicht abzuschrecken vermag. © Tourism Nova Scotia / Patrick Rojo

Für Radfahrer und Wanderer führt der Atlantic View Trail als Teil des Great Trail an Lawrence­town vorbei. Darüber hinaus kann man an der Eastern Shore in Tangier Segel­törns zu den „wilden Inseln“ buchen, auf denen man der unberührten Flora und Fauna der Atlantik­küste besonders nahe kommt.

Fundy Shore & Annapolis Valley

Von Halifax ist es nur eine gute Auto­stunde bis an die Bay of Fundy. Hier können Natur­freunde ein ganz besonderes Schau­spiel erleben: den mit durch­schnittlich 14,5 Metern höchsten Tiden­hub der Welt. Wer Abenteuer mag, reitet beim „Tidal Bore Rafting“ auf dem Shubenacadie River die Flut im Schlauch­boot ab. Weiter östlich, nur 100 Kilo­meter von Halifax entfernt, liegt der Burntcoat Head Park. Auch hier sorgen die Gezeiten für Außer­gewöhn­liches: Bei Flut paddelt man entlang der malerischen Küste, geht segeln oder beobachtet Wale, bei Ebbe jedoch erforscht man zu Fuß den Grund des Ozeans. Sogar kulinarische Events werden dann auf dem „Ocean Floor“ angeboten.

Bei Ebbe kann man den Meeresboden der Bay of Fundy erforschen. Mit durchschnittlich 14,5 m herrscht hier der höchste Tidenhub der Welt.
Bei Ebbe kann man den Meeresboden der Bay of Fundy erforschen. Mit durchschnittlich 14,5 m herrscht hier der höchste Tidenhub der Welt. © Tourism Nova Scotia

Das Tor zum Annapolis Valley ist das Städtchen Wolfville. Durch das für seine frucht­bare Erde bekannte Tal führt ein 117 Kilo­meter langer Rad­weg, der Harvest Moon Trailway. Er verbindet das UNESCO-Welt­kultur­erbe Grand Pré mit der historischen Küsten­stadt Annapolis Royal. Ein lohnender Abstecher ist auch die Cape Split Provincial Park Reserve. Dort führt ein Wander­weg an die Spitze des Kaps, von der man die gesamte Bay of Fundy über­blickt. Mit ein wenig Glück sieht man Adler oder vorbei­ziehende Meeres­säuger.

Logo CANUSA

Sie wollen Nova Scotia erkunden? Entdecken Sie das maritime Flair an Kanadas Atlantik Küste mit CANUSA. Durch­stöbern Sie die aktuellen Angebote der Reise­experten oder rufen Sie direkt kostenfrei an! Tel. 040 / 227 25 399

X

Sie verwenden einen sehr alten Browser.

Um diese Website in vollem Umfang nutzen zu können, installieren Sie bitte einen aktuellen Browser.
Aktuelle Browser finden Sie hier