Tourism Nova Scotia

Ein Roadtrip durch Atlantik-Kanada

Kanadas Atlantik­provinzen sind ein Traum­land für Auto­reisende. Weite Land­schaften, groß­artige Natur, endlose Küsten mit langen Sand­stränden. Orte, in denen der Pionier­geist lebt, Regionen, die deren Geschichte bis heute prägt. Das alles sorgt für abwechslungs­reiche und faszinierende Fahr­erlebnisse, die zu entdecken sich lohnt. Genießen Sie die Freiheit auf Auto­reisen, genau da anzuhalten, wo es Ihnen gerade gefällt. Unter­brechen Sie Ihre Fahrt für kurze Wanderungen, lange Strand­spazier­gänge oder ein Bad im Meer. Halten Sie Ausschau nach Walen, Elchen oder Bären.

Die Atlantikprovinzen Kanadas locken mit Ortschaften, in denen das französische oder schottisch-irische Erbe spürbar ist. Singen und feiern Sie mit den Akadiern in New Brunswick und den Schotten von Nova Scotia. Lauschen Sie den Geschichten auf den Kitchen Partys in Neu­fund­land oder genießen Sie die Köstlichkeiten, die Prince Edward Island hervor­bringt. Die Straßen der vier Provinzen am Atlantik folgen spektakulären Hügel­land­schaften oder Küsten­abschnitten, an denen das Meer zweimal pro Tag verschwindet und wieder­kehrt. Ausblicke auf die Weiten des Ozeans und die flammenden Laub­wälder des Indian Summer sorgen für grandiose Impressionen. Auf unseren vier Routen lernen Sie die schönsten Seiten Atlantik-Kanadas kennen.

Der Acadian Joyride Drive in New Brunswick

Eine Frau mit Hut steht vor einem Leuchtturm
© Tourism Nova Scotia

Erkunden Sie die Ostküste von New Brunswick auf den Spuren der Akadier entlang des Acadian Joyride Drive. Die östliche Hälfte von New Brunswick ist bis heute Zentrum französischer Lebens­freude und des akadischen Erbes. Hier befinden sich geschichts­trächtige Orte wie das Monument Lefebvre oder Fort Beauséjour in der Region von Memramcook, die als Wiege von „L’Acadie“, Akadien, bekannt ist. Hier wurzelt die französische Geschichte Ost­kanadas – waren es doch die französischen Siedler in der nord­amerikanischen Kolonie, die mit ihren Einflüssen noch heute die Bräuche und Traditionen der stolzen Einwohner bestimmen.

In der Umgebung von Bouctouche und Shediac können Sie auf einer kulinarischen Boots­tour lernen, wie man Hummer richtig isst. Oder möchten Sie mehr über das Fisch­räuchern erfahren? Das geht im Dorf Cap-Pelé.

Die Akadierin Marcia Poirier wiederum hat die indianische Kunst der Wampum-Herstellung wieder­entdeckt und schafft aus Muscheln kunstvolle Anhänger für Hals­ketten in ihrem Wildabout Wampum Studio.

Einen interessanten Einblick in die akadische Geschichte zwischen 1770 und 1949 gewährt das Village historique acadien in Caraquet. Dort feiert man jedes Jahr im August das größte Fest der Akadier, das „Tintamarre“.

Einen Abstecher wert sind außerdem die akadischen Inseln Lamèque und Miscou. Im Öko-Park auf Laméque können Besucher die ursprüngliche Pflanzen­welt der Region kennen­lernen. Vom Leucht­turm von Miscou wiederum bekommt man einen guten Über­blick über die Insel und die Baie des Chaleurs. Und bevor Sie die Insel über die Brücke wieder verlassen: Versäumen Sie nicht, die frischen Meeres­früchte auf „La Terrasse à Steve“ zu probieren!

Der Cabot Trail in Nova Scotia

Eine Elchkuh, im Hintergrund das Meer
© Tourism Nova Scotia

Die 300 Kilometer lange Fahrt auf dem Cabot Trail um die nord­östliche Halb­insel von Cape Breton Island gilt als die landschaftlich schönste Strecke, die Kanadas Osten zu bieten hat. Mit ihren zahl­losen Kurven garantiert sie Fahr­vergnügen pur. Entdecken Sie bewaldete Berg­hänge, die im Meer enden, zahl­lose Wander­wege, versteckte Wasser­fälle, den Cape Breton Highlands National Park mit seinen Hoch­ebenen, den tief eingeschnittenen Fluss­tälern und spektakulären Ausblicken aufs Meer.

Besonders im Herbst, wenn der Indian Summer die Wälder in bunte Farben taucht, ist ein Road­trip auf dem Cabot Trail atem­beraubend. Man möchte am liebsten an jeder Ecke halt­machen, um die grandiosen Ausblicke zu genießen.

Halten Sie auf Walbeobachtungs­fahrten Ausschau nach Grind- oder Zwerg­walen. Vielleicht sichten Sie auch die größeren Buckel- oder Finn­wale.

Elche entdeckt man mit etwas Glück sogar von Aussichts­punkten entlang der Straße. Französisch geprägte Orten wie Chéticamp oder schottische Gemeinden wie Baddeck oder Ingonish laden zum Zwischen­stopp ein, für kurze Abstecher eignen sich kleine Fischer­dörfer wie Neil’s Harbour.

Auch die Scenic Coastal Lighthouse Route entlang der Süd­küste sollten Sie unbedingt in Erwägung ziehen. Gerade die Strecke zwischen Halifax und Lunenburg besticht durch fantastische Aussichten auf die Küsten­land­schaft, malerische Orte, bezaubernde Leucht­türme und das unverwechselbare Atlantik-Flair!

Der Central Coastal Drive in Prince Edward Island

Eine Frau läuft auf ein weiß-grünes Haus zu
© Tourism Nova Scotia

Ein Fahrerlebnis der ganz anderen Art verspricht eine Auto­tour auf dem Central Coastal Drive auf Prince Edward Island („PEI“). Die 253 Kilometer lange Route ist auf­geteilt in die Green-Gables-Küste im Norden und die Küste der Roten Sande im Süden. Ausblicke auf die Confederation Bridge von North Carleton stimmen ein auf eine Tour über die fruchtbare Insel.

Der Chelton Beach Provincial Park lädt mit dem warmen Wasser der Northumberland Strait zu einem Bad ein. Stöbern Sie nach Kunst und Krempel in den Galerien von Victoria-by-the-Sea, und halten Sie auf der Route 19 entlang der roten Klippen Ausschau nach immer neuen Fotomotiven.

Historische Gebäude und Ausblicke aufs Meer hält Charlottetown, die Insel- und Provinz­haupt­stadt, bereit. Bei einem Lobster Supper in North Rustico können Sie den frischen Hummer direkt aus den atlantischen Gewässern probieren, und schauen Sie auch den Fischern zu, wie sie ihren Fang an Land bringen.

Lassen Sie Ihr Auto stehen und entdecken Sie die Schönheit der roten Klippen auf einer Strand­wanderung durch den Prince Edward Island National Park.

Die rothaarige „Anne“ erwartet Sie im Green Gables Heritage Place, wo Sie mehr über das Leben der Schrift­stellerin und Erzählerin, Lucy Maud Montgomery, erfahren, deren Buch „Anne of the Green Gables“ jedes kanadische Kind kennt.

Genießen Sie die Aussicht auf die Hügel und das Farmland an der New London Bay vom Fischerdorf French River aus, und machen Sie einen Abstecher zum Leucht­turm am Cape Tryon mit seinen Sand­stein­klippen.

Der Viking Trail in Newfoundland and Labrador

Zwei Fahrradfahrer auf einer einsamen Straße
© Tourism Nova Scotia

Die bekannteste Route für Autofahrer in der Provinz Neufundland und Labrador ist der Viking Trail. Er führt von Deer Lake aus an die Nord­spitze der Insel. Wer möchte, kann ihm übers Meer folgen bis nach Battle Harbour in Labrador.

Eines der Highlights dieser Route ist der Gros Morne National Park. Dort können Sie in den Tablelands auf dem Erd­mantel wandern, der normaler­weise tief in der Erde verborgen liegt. Mitreißende Musik begeistert die Gäste „Ocean View Hotel“ von Rocky Harbour. Nach einer Wanderung über Torf­land­schaften kann der Western Brook Pond, ein malerischer Fjord, per Boot erkundet werden. Nördlich des National­parks lädt der Arches Provincial Park mit seinen natürlichen Fels­bögen zu einem Picknick mit Aussicht ein, während Port au Choix mit einer über 5.500 jahre­langen Siedlungs­geschichte die indigene Vergangen­heit dieses Teils Nord­amerikas offen­bart. An der Nord­spitze Neufundlands errichtete später das See­fahrer­volk der Wikinger eine erste Siedlung – im Norstead Viking Village ist das Leben der Siedler und deren Geschichte anschaulich dargestellt.

Steigen Sie ins Auto, öffnen Sie die Fenster und lauschen Sie unter­wegs an Bord keltischen oder französischen Liedern, während Sie vier der ein­drucks­vollsten Strecken in New Brunswick, Nova Scotia, Prince Edward Island und Newfoundland and Labrador kennen­lernen.

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