In der Rushhour des Lebens

Kinder oder Karriere, Familie oder Führungs­posten, Erfolg oder Privat­leben – in der intensivsten Phase des Lebens scheinen viele Entscheidungen jeweils nur eine Antwort zu kennen. ERGO setzt sich dafür ein, dass Mit­arbeiter*innen öfter „und“ sagen können.

Menschen hektisch auf dem Weg zur Arbeit
© Shutterstock

Es gibt eine Phase im Leben da nimmt es bei den meisten Menschen mächtig an Fahrt auf. Wenn zwischen dem 25. und dem 50. Lebens­jahr berufliche Verpflichtungen, Kinder und andere Heraus­forderungen zusammen­kommen, sprechen wir von der sogenannten Rush­hour des Lebens. Ein Zeit­raum, in dem wir mitten im Leben stehen und guter Dinge sein sollten: Ausbildung oder Studium sind geschafft, der erste Job ist sicher, die Finanz­lage stabilisiert sich. Der ideale Zeit­raum, um zufrieden auf das Erreichte zurück­zu­blicken und sich vielleicht einen ersten kleinen Lebens­traum zu erfüllen. Eigentlich. Denn diese Verschnauf­pause ist nur wenigen vergönnt. Vielmehr beginnt jetzt für viele eine Lebens­phase, die eine unerbittliche Flut an Anforderungen, Aufgaben und Entscheidungen mit sich bringt – und das nahezu gleich­zeitig: Will ich mich beruflich weiter­entwickeln oder eine Familie gründen? Wo und wie wollen wir leben? Haus, Stadt, Land, Eigentum? Wer betreut die Kinder? Was ist, wenn unsere Eltern pflege­bedürftig werden? Wer steckt dann zurück und verzichtet auf den Job?

„Wir sind der Meinung, dass es in dieser Phase weniger ‚oder’ geben sollte“, sagt Christian Stefan Braun, Change & Diversity Manager bei der ERGO Group, „sondern mehr Möglich­keiten für ein ‚und’.“ Gemeinsam mit seinem Team sorgt er im Unter­nehmen für eine positive Verknüpfung familiärer Anforderungen mit verschiedenen beruflichen Modellen: Kinder und Verantwortung im Job, Auf­stiegs­chancen und flexibles Arbeiten, Weiter­bildung und Familienzeit. Möglich wird das durch die familien­bewusste Personal­politik der ERGO und durch ein breites Angebot an Modellen, die Frei­räume schaffen.

Wir sind der Meinung, dass es in dieser Phase weniger ‚oder’ geben sollte, sondern mehr Möglichkeiten für ein ‚und’.
Christian Stefan Braun, Change & Diversity Manager bei der ERGO Group

Ein Beispiel dafür ist Anne R. aus Kerpen, die schon seit 35 Jahren bei ERGO tätig ist. Sie erlebt gerade ihre zweite Rush­hour. Die erste bahnte sich vor 15 Jahren an, als ihr Sohn geboren wurde und sie mit ihrem Mann noch zwei weitere Kinder in ihrer Patchwork-Familie großzog. Damals konnte sie problem­los über zwei Jahre aus dem Job aus­steigen, ihre Eltern­zeit genießen und anschließend mit langsam steigenden Stunden­zahlen in den Beruf zurückkehren. Heute sind weitere Erleichterungen dazu­gekommen: Als Change Managerin begleitet die 55-Jährige Menschen und Teams bei ERGO mit dem Ziel, ihr Potenzial best­möglich entfalten zu können. Sie führt viele Veranstaltungen durch und ist deshalb oft unter­wegs. Dabei ist es für sie eine große Hilfe, ihren Arbeits­ort relativ flexibel wählen und auch von zu Hause aus arbeiten zu können. „Das gibt mir die Möglichkeit, mich sowohl beruflich zu verwirklichen als auch für meine Familie da sein zu können“, sagt sie.

In einer ähnlichen Situation wie Anne R. ist auch Andreas M. aus Düsseldorf. Die Rushhour des heute 48-Jährigen begann vor sechs Jahren. Damals wurde er inner­halb von einem Jahr erst Vater einer Tochter und dann Team­leiter bei ERGO. „Beide Aufgaben finde ich sehr schön – und bei beiden möchte ich natürlich mein Bestes geben“, sagt er, „auch wenn das nicht immer einfach ist.“ Sein Tages-Zeit­plan ist eng getaktet – vor allem, seitdem er vor einiger Zeit noch die Pflege seiner 86-jährigen Mutter übernommen hat. „Von ihr habe ich soviel Gutes erfahren, das will ich ihr jetzt gern zurück­geben. Dafür stelle ich Frei­zeit oder Hobbys gern hintenan.“

Die flexible Arbeitszeit gibt mir die Chance, mein Leben mit Familie so zu gestalten, wie ich es mir wünsche.
Andreas M.

Die flexible Arbeitszeit bei der ERGO lässt ihm dazu den nötigen Spielraum. Wenn viele Termine anstehen, ist er morgens um 6.30 Uhr schon im Büro, nimmt sich mittags Zeit für seine Mutter, kommt dann wieder ins Büro, fährt anschließend seine Tochter zum Sport, erledigt den Einkauf und wirft abends noch einen Blick auf die Schul­auf­gaben. Nebenbei engagiert sich er sich noch in der Schul­pfleg­schaft und im Väter­netz­werk der ERGO. „Diese Aufgaben und die Zeit für meine Familie sind mir wichtig“, sagt Andreas M. „Ich weiß, dass ich auf weitere Unter­stützung durch ERGO zählen kann, wenn meine Mutter mich einmal öfter brauchen sollte als jetzt.“ Für diesen Fall bietet das Unternehmen seinen Angestellten Aus­zeiten (Sabbaticals) oder die Möglichkeit, Sonder­zahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachts­geld in bis zu 42 Tage zusätzlichen Urlaub umzuwandeln. Nach Sabbaticals von bis zu einem Jahr garantiert die ERGO zudem die Rück­kehr auf eine gleich­wertige Stelle im selben Bereich – eine Regelung, die in Deutschland so bisher einmalig ist. „Natürlich werden meine Termine dadurch nicht weniger“, weiß Andreas M., „aber die flexible Arbeits­zeit und die flexible Wahl des Arbeits­orts geben mir die Chance, mein Leben mit Familie trotzdem so zu gestalten, wie ich es mir wünsche.“

Hilfe kann er dabei auch von WDS.care bekommen, einem bundesweiten Dienst­leister für Pflege und Assistance-Leistungen, der als Partner der ERGO die Mitarbeiter*innen kosten­frei zum Thema Pflege schult und berät. All diese Leistungen sind Teil des Zertifikats „audit berufundfamilie“, das die ERGO als besonders familien­freundlichen Arbeit­geber auszeichnet. Es ermöglicht den Angestellten, sich in dieser intensiven Zeit flexible Frei­räume zur Verein­bar­keit von Job und Familie zu schaffen. Denn zufriedenere Mitarbeiter*innen bedeuten immer auch bessere Leistungen.

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