World Vision

Mit Bildung einen Weg aus der Armut bieten

Dies ist eine Anzeigenveröffentlichung von World Vision Deutschland e.V.

Ein ganzer Kontinent liegt zwischen Beate Grimm und ihrem siebenjährigen Patenkind Praise aus Makoni, einer Region im Osten Simbabwes. Die 39-jährige Realschullehrerin lebt mit ihrer Familie in einer rheinhessischen Kleinstadt und ist seit 2016 Patin bei World Vision Deutschland. Im Interview erzählt die vierfache Mutter, wie die Patenschaft ihr Familienleben verändert hat und was Sie sich für Praises Zukunft wünscht.

Warum haben Sie sich für eine Patenschaft bei World Vision entschieden? Gab es einen Schlüsselmoment?

Eigentlich wollte ich das schon immer machen. Wer mich diesbezüglich besonders geprägt hat, ist meine inzwischen leider verstorbene Patentante. Sie hatte seit 1978 eine Patenschaft. Als Kind bekam ich mit, dass sie immer ein Foto ihres Patenkindes hatte und regelmäßig Briefe schrieb. Das hat mich von klein auf beeindruckt. Der Auslöser jetzt war eine Freundin, die selbst ein Patenkind bei World Vision hat, und mir ausführlich davon erzählte. Man schlug mir Praise vor. Seit 2016 bin ich nun ihre Patin.

Wie erlebten Sie den Moment, als Sie die erste Nachricht von Praise erhielten?

Als ich die Post von World Vision öffnete und auf dem Foto Praises Lachen sah, war ich hin und weg. Ich wusste gleich, das ist mein Patenkind. Was zufällig genau passt – ihr Geburtsdatum liegt zwischen den Geburtstagen meiner beiden Söhne, die sechs und acht Jahre alt sind. Praise ist sieben. Sie ist jetzt Teil unserer Familie, wird quasi zeitgleich mit meinen Kindern groß und ich kann ihre Entwicklung mitverfolgen.

Mit Bildung einen Weg aus der Armut bieten Beate Grimm ist seit 2016 Patin bei World Vision. © privat
Praise ist in unserem Alltag sehr präsent, das finde ich sehr schön.
Beate Grimm

Und was sagen Ihre Kinder zum neuen Familienmitglied?

Mein Mann stellte ihnen Praise als ‚unser fünftes Kind’ vor, das in Afrika lebt und nun von uns unterstützt wird. Die Kinder sind wahnsinnig interessiert an ihr und erzählen auch im Kindergarten und in der Schule von Praise. Sie ist in unserem Alltag sehr präsent, das finde ich sehr schön.

Inwiefern hat die Patenschaft ihr eigenes Familienleben verändert?

Wir sprechen regelmäßig über Praise, sie gehört jetzt zu unserem Leben. Es tut meinen Kindern gut, dass sie mit ihr groß werden. Das weitet ihren Horizont und fördert auch ihr Sozialverhalten. Meine Großmutter war ein Flüchtling aus Ostpreußen. Sie hat mir immer von ihren Erlebnissen im Krieg und dem Hunger erzählt. Das war ein Teil von mir und unserer Generation. Wir sind nicht verschwenderisch, weil wir diese Vergangenheit immer im Hinterkopf haben. Meine Kinder werden jedoch im Wohlstand groß. Es ist nicht selbstverständlich, dass es uns allen so gut geht. Mir ist es sehr wichtig, dass meine Kinder das wissen.

Welches war der bisher bewegendste Moment im Rahmen ihrer Patenschaft?

Ein besonders berührender Augenblick war, als ich Praise in den Videoaufnahmen der World Vision-Kampagne, bei der ich mitwirke, sah. Wie sie in ihrer grünen Schuluniform mit ihren Freundinnen fröhlich zur Schule läuft. In diesem Moment bekam meine Hilfe ein Gesicht. Als dann noch das Filmteam erzählte, wie lebhaft und fröhlich Praise ist, fühlte ich mich richtig stolz. Auch wenn ich sie bisher leider noch nicht persönlich getroffen habe.

Bildung bietet einen Weg aus der Armut.
Beate Grimm

Planen Sie Praise einmal zu besuchen?

Momentan sehe ich leider keine Möglichkeit für einen Besuch. Meine Kinder sind noch sehr klein und die politische Lage in Simbabwe scheint mir derzeit zu unsicher. Was ich spannend finde: Die World Vision-Projekte sind auf einen Zeitraum zwischen zehn und 15 Jahren angelegt. Wenn meine Kinder irgendwann älter sind und die Lage dort im Land entspannter, würde ich sehr gern in Praises Heimat reisen. Ich bin froh, dass Praise mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in einem World Vision-Dorf lebt. Da habe ich absolutes Vertrauen, dass die Mitarbeiter vor Ort ihr Möglichstes tun, die Grundversorgung für die Dorfbewohnerinnen und -bewohner zu gewährleisten. Trotzdem sorge ich mich manchmal um Praise und verfolge die politische Entwicklung in Simbabwe genau.

Sie sind selbst Mutter von vier Kindern. Was wünschen Sie sich für Praises Zukunft?

Ich wünsche ihr von ganzem Herzen, dass sie in Zukunft nicht in Armut leben muss. Praise soll eine unbeschwerte Kindheit und Jugend verbringen und in der Schule gefördert werden. Bildung bietet einen Weg aus der Armut. Für mich wäre es das Größte, wenn Praise später einmal in ihrem Wunschberuf als Lehrerin arbeiten könnte.

World Vision

Hoffnung säen, Zukunft stiften

Die wirtschaftliche Lage ist instabil, die medizinische Infrastruktur schwach. Die Bevölkerung Simbabwes leidet an Unterernährung und HIV. Wie Helferinnen und Helfer sich im Südosten Afrikas engagieren und was vor Ort am dringendsten gebraucht wird. Ein Blick auf die aktuelle Lage in der afrikanischen Krisenregion.

Am Rande des Tropengürtels im Südosten Afrikas liegt Simbabwe. Rund 13,5 Millionen Menschen leben auf einem Staatsgebiet von 390.000 Quadratkilometern, das entspricht in etwa der Größe Deutschlands. Zehn Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner sind HIV-positiv, etwa 19 Prozent der Bevölkerung kann weder lesen noch schreiben. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 53,7 Jahren, ermittelte der britische Think Tank New Economics Foundation im Happy Planet Index. Dieser misst die menschliche Zufriedenheit und ökologische Nachhaltigkeit in verschiedenen Staaten der Welt. 2016 belegte Simbabwe Platz 99 von 140 im Index vertretenen Ländern. 2006 und 2009 lag der afrikanische Binnenstaat weltweit sogar auf dem letzten Platz. In diesen Jahren schwächte eine Wirtschaftskrise das Land. Auf dem Höhepunkt der Hyperinflation 2009 wurde unter anderem der US-Dollar als Zahlungsmittel eingeführt. 2015 wurde die Landeswährung Simbabwe-Dollar offiziell abgeschafft. Aufgrund anhaltender Bargeldknappheit sind seit November 2016 Schuldscheine als Parallelwährung im Umlauf. Kritiker fürchten dadurch eine erneute Hyperinflation.

Simbabwe: In Zahlen

Fläche: 390.000 Quadratkilometer
Bevölkerungszahl: 13,55 Millionen
Bruttoinlandsprodukt: 14,7 Milliarden US-Dollar

Lebenserwartung: 53,7 Jahre
Analphabetismus: 19 Prozent der Gesamtbevölkerung
Kindersterblichkeit: 71 von 1.000 Neugeborenen

Anzahl der World Vision-Patenkinder: 3.716
Anzahl der Kinder, die noch eine Patin oder einen Paten suchen: 852

In Simbabwe von Hunger betroffen

Eines von vier Kindern ist in Simbabwe von Hunger betroffen. World Vision unterstützt landwirtschaftliche Projekte, die Familien langfristig Nahrung und ein zusätzliches Einkommen sichern sollen. Eines von vier Kindern ist in Simbabwe von Hunger betroffen. World Vision unterstützt landwirtschaftliche Projekte, die Familien langfristig Nahrung und ein zusätzliches Einkommen sichern sollen. © World Vision

Hilfe für die Zivilgesellschaft

Das Land des seit 1980 regierenden Machthabers Robert Mugabe ist wirtschaftlich am Boden. Mehr als 80 Prozent der Menschen sind arbeitslos. Die umstrittene „beschleunigte“ Landreform („fast-track land reform“) im Jahr 2000 führte zu erheblichen Umwälzungen im Agrarsektor. Offiziell als Wiedergutmachung für den Kolonialismus deklariert, verteilte die Mugabe-Regierung in den vergangenen 15 Jahren mehr als sieben Millionen Hektar Grund und Boden um. 4.500 weiße Farmer wurden enteignet und teils gewaltsam vertrieben. Seither liegen viele Felder brach. Misswirtschaft und lange Dürreperioden führen zu Ernteausfällen und Hunger. Nach Angaben der Gesellschaft für Außenwirtschaft Germany Trade & Invest, hätte Simbabwe nach Ernteverlusten in der Saison 2014/2015 Lebensmittel im Wert von rund 300 Millionen US-Dollar importieren müssen, um eine ausreichende Lebensmittelversorgung zu gewährleisten. Die Regierung setzt auf Hilfe von Entwicklungsgesellschaften und privaten Partnern. Aufgrund der undemokratischen Entwicklungen im Land schränkten allerdings viele internationale Geber ihre Zusammenarbeit auf Regierungsebene ein. „Die Notwendigkeit zur Unterstützung der Zivilgesellschaft, insbesondere der Kinder und den am meisten benachteiligten Gesellschaftsgruppen besteht jedoch weiterhin. Karitative und Nichtregierungsorganisationen konzentrieren sich auf die Verbesserung der alltäglichen Lebenssituation der Menschen und bieten vor allem in den Bereichen Gesundheit und Bildung Unterstützung“, sagt Albrecht Hartmann, Abteilungsleiter Entwicklungszusammenarbeit bei World Vision. Die Hilfsorganisation leistete 1986 erstmals Katastrophenhilfe in Simbabwe und ist seitdem im Land aktiv.

Katastrophale Gesundheitsversorgung

Die medizinische Infrastruktur in Simbabwe ist schlecht: Rund 10.000 Menschen kommen auf einen behandelnden Arzt. In Deutschland wären es 39 Mediziner. Krankheiten wie Durchfall können in Simbabwe besonders für kleine Kinder tödlich enden. Die medizinische Infrastruktur in Simbabwe ist schlecht: Rund 10.000 Menschen kommen auf einen behandelnden Arzt. In Deutschland wären es 39 Mediziner. Krankheiten wie Durchfall können in Simbabwe besonders für kleine Kinder tödlich enden. © World Vision

Kindersterblichkeit

Pro 1.000 Neugeborenen sterben in Simbabwe 71 Babys. Als Folge anhaltender Dürren, sind die meisten Menschen unterernährt und deshalb geschwächt. Neben dem Wassermangel erschwert verunreinigtes Wasser in Tümpeln und Seen ein gesundes Aufwachsen. Viele Kinder leiden an Durchfall. Pro 1.000 Neugeborenen sterben in Simbabwe 71 Babys. Als Folge anhaltender Dürren, sind die meisten Menschen unterernährt und deshalb geschwächt. Neben dem Wassermangel erschwert verunreinigtes Wasser in Tümpeln und Seen ein gesundes Aufwachsen. Viele Kinder leiden an Durchfall. © World Vision

Hilfe ist dringend nötig, denn die medizinische Infrastruktur in Simbabwe ist schlecht. Rund 10.000 Menschen kommen auf einen behandelnden Arzt. Krankenhäuser sind selten und häufig nur durch weite Wege zu erreichen. Heilbare Krankheiten wie Durchfall können wegen mangelnder Versorgung vor allem für Kinder tödlich enden. Neben Unterernährung ist Aids eines der großen Probleme Simbabwes. Über 15 Prozent der 15 bis 49-Jährigen sind infiziert, geeignete Medikamente fehlen. Fast eine Million Waisen und kindgeführte Haushalte sind die Folge.

Aufklärung im Fokus

Für World Vision Deutschland stehen daher unter anderem Aufklärungskampagnen im Fokus, aber auch die Versorgung bereits erkrankter Menschen. So brachte die aus einem Bohrloch für Trinkwasser entsprungene Quelle an einer Krankenstation mehr Wasser hervor als für die Klinik benötigt wurde. Deshalb konnte der Wasseranschluss auch für Schülerinnen und Schülern einer nahe gelegenen Schule sowie für eine HIV/AIDS-Selbsthilfegruppe genutzt werden. Dank des Wasseranschlusses konnten die Gruppenmitglieder Gärten und Fischfarmen in Betrieb nehmen und sich seither selbstbestimmt und gesund ernähren.

Bessere Lernbedingungen

Rund 50 Kinder teilen sich in Simbabwe im Durchschnitt ein Klassenzimmer. In Deutschland sind es durchschnittlich nur 21. In den Schulen fehlen Stühle, Bänke und Bücher. Aufgrund überfüllter Klassen und mangelnder Ausstattung müssen einige Kinder ihre Aufgaben auf dem Fußboden machen. Rund 50 Kinder teilen sich in Simbabwe im Durchschnitt ein Klassenzimmer. In Deutschland sind es durchschnittlich nur 21. In den Schulen fehlen Stühle, Bänke und Bücher. Aufgrund überfüllter Klassen und mangelnder Ausstattung müssen einige Kinder ihre Aufgaben auf dem Fußboden machen. © World Vision

Lernen mit Zukunft

Während in Deutschland rund 99 Prozent aller Kinder eine weiterführende Schule besuchen können, sind es in Simbabwe nur 47 Prozent. Von der Trinkwasser- und Nahrungsknappheit sind auch Schulen betroffen. Häufig reicht das Mittagessen nur für die Kinder erst ersten beiden Klassen. Ohne Nahrung können die Kinder nicht lernen. Oft bleiben sie dem Unterricht fern und ihre Bildung dadurch auf der Strecke. Während in Deutschland rund 99 Prozent aller Kinder eine weiterführende Schule besuchen können, sind es in Simbabwe nur 47 Prozent. Von der Trinkwasser- und Nahrungsknappheit sind auch Schulen betroffen. Häufig reicht das Mittagessen nur für die Kinder erst ersten beiden Klassen. Ohne Nahrung können die Kinder nicht lernen. Oft bleiben sie dem Unterricht fern und ihre Bildung dadurch auf der Strecke. © World Vision

„Wir setzen auf nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort helfen den Menschen kurzfristig mit Lebensmitteln und Zugang zu Trinkwasser sowie langfristig mit Entwicklungsprojekten. Unsere Unterstützung kommt immer dreifach an: bei den Kindern, ihren Familien und ihrem Umfeld“, sagt Hartmann. Neben den Bereichen Gesundheit, Bildung und Trinkwasser engagiert sich World Vision auch in der Landwirtschaft.

In der Region Makoni im Osten Simbabwes unterstützt World Vision Deutschland die Menschen mit einem landwirtschaftlichen Spezialprojekt, das Einkommen sichern und die Bauern unabhängiger von der Feldwirtschaft machen soll. Eine gemeinschaftlich geführte Rinderzucht soll Familien aus 13 Dörfern langfristig Nahrung und zusätzliches Einkommen sichern. World Vision vermittelt den Familien entsprechendes Know-how und lieferte Rinder sowie Baumaterial für neue Ställe. Nach der Mast sollen die Tiere für den doppelten Preis weiterverkauft werden. Abnehmer sind bereits gefunden. Ein erster Schritt, der Zuversicht spendet.

World Vision

Mit einer Patenschaft Perspektiven schenken

Auf dem Weg in eine bessere Zukunft: Mit nur einem Euro am Tag verändern World Vision-Patinnen und Paten das Leben eines bedürftigen Kindes in Afrika, Asien oder Lateinamerika nachhaltig. Wie eine Kinderpatenschaft wirkt.

Seit über 40 Jahren unterstützt das Hilfswerk World Vision Kinder in Not. In diesem Zeitraum haben rund 44.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 99 Ländern rund 41 Millionen Kindern in aller Welt zu verbesserten Lebensbedingungen verholfen. Ihre Erfahrung zeigt – das Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist ein wirksamer Weg, um Kinder und ihre Familien aus der Armut zu befreien. Das zeigt die Geschichte des ehemaligen World Vision-Patenkindes Nang Kong. Sie wurde mit acht Jahren in das Patenschafts-Programm aufgenommen und schloss als erste Person aus ihrem Dorf in Myanmar eine weiterführende Schule und die Universität ab. Seit drei Jahren ist sie hauptamtliche Projektmitarbeiterin bei World Vision und möchte ein Vorbild für die Kinder und Jugendlichen in ihrem Dorf sein. „Ich bin dankbar, dass ich mithelfen kann, den Kindern Wissen und wichtige Fähigkeiten für ihr Leben beizubringen. Immer mehr von ihnen besuchen bereits weiterführende Schulen. Ich bin so stolz auf sie!“

Entwicklung persönlich begleiten

3,3 Millionen Kinder haben in den vergangenen Jahrzehnten Patinnen und Paten gefunden. Die Kinderpatenschaft bei World Vision ist eine besonders nachhaltige Form der Unterstützung, die immer auch die Familie und das Umfeld des Kindes im Blick hat. Mit Patenschaftsbeiträgen ab 30 Euro im Monat, erhalten bedürftige Kinder in Afrika, Lateinamerika oder Asien zum Beispiel Zugang zu ärztlicher Versorgung, schulischer Bildung und ausreichender Ernährung. Schulungen in den Bereichen Einkommensförderung und Nahrungssicherung, die in erster Linie den Familien der Patenkinder offen stehen, werden ebenso unterstützt wie Projekte zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung und zum Kinderschutz.

Mit einer Patenschaft Perspektiven schenken
Seit drei Jahren ist das ehemalige World Vision-Patenkind Nang Kong aus Myanmar hauptamtliche Projektmitarbeiterin des Hilfswerks. Sie schloss als erste in ihrem Dorf eine weiterführende Schule und die Universität ab. Den Kindern und Jugendlichen vor Ort will sie ein Vorbild sein. © World Vision

Über den persönlichen Briefkontakt lernen Patinnen und Paten das Kind und seine Umgebung besser kennen, auch Besuche vor Ort sind möglich. Auf dem Online Paten-Portal ist die gesundheitliche, familiäre und schulische Entwicklung des Kindes jederzeit einsehbar. Neue Fotos und Videos sowie jährliche Fortschrittsberichte zeigen unmittelbar, wie sich das Leben des Kindes durch die Patenschaft nachhaltig verändert.

Maximale Transparenz

Auch über den effizienten Einsatz der Spendengelder sind Unterstützerinnen und Unterstützer von World Vision gut informiert. Dafür steht das Siegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen, das den besonders verantwortungsvollen Umgang mit Spenden bestätigt. 2014 belegte World Vision in einer „Transparenz-Studie“ von Spiegel Online gemeinsam mit der Welthungerhilfe den ersten Platz. Darin wurde untersucht, wie leicht Informationen auf der Website zugänglich sind und wie gut sich Spenderinnen und Spender über die Wirkung ihrer Spende informieren können. Die Studie nennt World Vision „ein sehr gutes Beispiel für die systematische Veröffentlichung hochwertiger Wirkungsbelege“.

Wichtig zu wissen

Ein Patenkind finden
Am Einfachsten geht es über die Website. Interessierte können sich per E-Mail oder per Post ein Patenkind vorschlagen lassen.

Leben verändern – mit nur einem Euro pro Tag
Eine World Vision-Kinderpatenschaft ist ab 30 Euro im Monat möglich. Der Beitrag kommt dem Patenkind, seiner Familie und dem Umfeld zugute. Auch die Projektarbeit vor Ort, etwa in den Bereichen Stärkung von Kinderrechten, Verbesserung der Infrastruktur oder Schulungen zur Nahrungssicherung, wird unterstützt.

Regelmäßige Transparenzprüfung
Die Arbeit von World Vision wird regelmäßig geprüft und trägt das Siegel des Deutschen Instituts für Soziale Fragen (DZI), das einen besonders verantwortungsvollen Umgang mit Spenden bestätigt.

Steuerlich absetzbar
Da World Vision als gemeinnützig anerkannt ist, können in Deutschland getätigte Spenden beim Finanzamt eingereicht werden. Ende Januar jeden Jahres erhalten Patinnen und Paten automatisch eine Sammelbestätigung ihrer Spenden.

Keine Vertragsbindung
Eine Kinderpatenschaft bei World Vision unterliegt keiner vertraglichen Bindung und kann jederzeit ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Patinnen und Paten helfen solange sie können und wollen.

World Vision

Engagierte Wegbegleiter

Ein ehemaliges Patenkind aus Simbabwe engagiert sich in seiner Heimatregion – als World Vision-Projektmanager hilft Nagooni seit 13 Jahren den Menschen in Makoni. Was er sich für die Patenkinder von heute und deren Familien wünscht: eine friedliche Umgebung und Träume, die sie verwirklichen können.

Sechs Jahre war Nagooni im Jahr 1986 alt. Als sein Vater durch einen Unfall starb, wuchs der Junge bei seiner Großmutter in Makoni, einer Region im Osten Simbabwes auf. Damals leistete World Vision erstmals Katastrophenhilfe im Land. Ermöglicht durch eine Patenschaft aus Deutschland übernahm das Hilfswerk die Schulgebühren für den jungen Nagooni, der sich auch heute noch gut an seine Zeit als Patenkind erinnert. „Ich bekam regelmäßig Briefe von meinen Paten. Die World Vision-Mitarbeiter besuchten mich regelmäßig, erkundigten sich nach meinen schulischen Fortschritten und schauten nach meinem Gesundheitszustand. Und sie motivierten mich zur Schule zu gehen. So halfen sie mir, dabei zu bleiben. Viele Kinder in unserer Gegend brachen die Schule bereits nach der ersten oder zweiten Klasse ab.“

Seine eigenen prägenden Erfahrungen mit dem Hilfswerk motivierten ihn, als Erwachsener für World Vision zu arbeiten. Dreißig Jahre später ist Nagooni als Projektmanager für World Vision in seiner Heimatregion Makoni tätig. Seit 2003 arbeitet er an der Chituku-Grundschule mit 220 World Vision-Patenkindern. „Kinder sollen in einer friedlichen Umgebung aufwachsen in der alles verfügbar ist, was sie zum Aufwachsen brauchen“, sagt Nagooni.

Wie das Engagement von Patinnen und Paten langfristig in den Projektregionen wirkt, verfolgt World Vision genau. Die Wirkungen der eigenen Arbeit zu beobachten, ist für das Hilfswerk ein elementares Anliegen. Dabei geht es etwa um die Reflexion von Veränderungen, die Lernprozesse bei Zielgruppen, Partnern, aber auch bei World Vision selbst. Im jährlichen Wirkungsbericht werden langjährige Projekte evaluiert. Die Analysen helfen World Vision zu lernen und noch besser an ihrer Vision zu arbeiten, Kindern in Not eine Zukunft zu ermöglichen.

Was Nagooni für die Menschen in Makoni hofft: „Dass wir irgendwann in der Lage sein werden, uns selbst zu versorgen, dass wir eigene Projekte entwickeln, welche unsere Region voranbringen.“ Das Patenkind von einst, gibt nun weiter, was die World Vision-Mitarbeiter mit Hilfe engagierter Patinnen und Paten damals für ihn getan haben. „World Vision begleitet Menschen in ihrer Entwicklung und hilft Träume zu verwirklichen“, sagt das ehemalige Patenkind Nagooni. Dazu leistet er seit 13 Jahren selbst einen Beitrag.

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