Destination Canada

Die Top Ten der Städte in British Columbia

Wer glaubt, British Columbia habe nur grandiose Natur zu bieten, irrt gewaltig – in der Provinz im äußersten Westen Kanadas gibt es auch etliche tolle Citys. Wir stellen hier die zehn schönsten, pulsierendsten und überraschendsten vor.

Vancouver: Zwischen Bergen und Pazifik
© Tourism Vancouver

1. Vancouver: Zwischen Bergen und Pazifik

Eingebettet zwischen zerklüfteten Bergen und dem tiefblauen Pazifik, gilt Vancouver als eine der schönsten Städte Kanadas. Und die hat jedem etwas zu bieten: Outdoorfans tummeln sich im riesigen Stanley Park mit seinen 200 Kilometer Spazierwegen und herrlichen Stränden. Die bunten Markthallen und vielen Ateliers auf Granville Island ziehen Kunstliebhaber und Feinschmecker an. Unzählige Museen laden Kulturinteressierte zum Besuch ein, während in der Robson Street Shopping angesagt ist. Andere Vancouver-Besucher bummeln einfach durch die quirligen Viertel der Stadt – zum Beispiel durch Chinatown mit seinen asiatischen Garküchen, durch das kopfsteingepflasterte historische Gastown mit seinen nostalgischen Straßenlaternen oder durch das junge Kitsilano, von den Bewohnern liebevoll „Kits“ genannt, mit angesagten Cafés, Restaurants und Bioläden.

Victoria: Very British! – ein Paar überquert die Johnson Street
© Tourism Victoria/Alexia Foster

2. Victoria: Very British!

Rote Doppeldeckerbusse, feiner Tee in den Hotels und Häuser wie in good old England: Victoria ist zweifellos die britischste Stadt Kanadas. Mit einem großen Vorteil: Die im südlichen Teil von Vancouver Island gelegene Metropole gilt mit ihrem mediterranen Klima als wärmste Stadt des Landes. Auch deshalb zählen die berühmten Gartenanlagen und Parks zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ebenfalls empfehlenswert: der Inner Harbour mit seinen vielen denkmalgeschützten Häusern, das historische Einkaufsviertel oberhalb der Wharf Street, der Rockland District mit alten Villen und Herrenhäusern und natürlich das malerische Gewusel an Fisherman’s Wharf mit den pittoresken Hausbooten, kleinen Galerien und fangfrischem Fisch.

Nelson: Bunt und lebensfroh
© Destination BC/David Gluns

3. Nelson: Bunt und lebensfroh

„Hübscheste Kleinstadt Kanadas“, urteilte die „New York Times“ mal über Nelson – nicht von ungefähr, liegt das 10.000-Einwohner-Städtchen doch direkt am schönen Kootenay Lake und verfügt mit seinen 350 zumeist viktorianischen Gebäuden über die größte Pro-Kopf-Dichte an historischen Bauwerken in ganz British Columbia. Daher auch der Beiname „Heritage Capital“. In den von Bäumen gesäumten Straßen wimmelt es nur so von alternativen Cafés, Secondhand- und Kunstläden, Antiquariaten und Musikbars. Das liegt an den freundlichen Einwohnern – großenteils Babyboomer, Rastafaris und Aussteiger der 1960er-Jahre. Entsprechend liberal ist die Stadtpolitik. Marihuana-Verkauf in Coffeeshops? Hier erlaubt!

Whistler: Die Schneekönigin
© Destination BC/Randy Lincks

4. Whistler: Die Schneekönigin

Kaum zu glauben, aber wahr: Noch 1966 hieß Whistler, 125 Kilometer nördlich von Vancouver gelegen, „London Mountain“ und hatte grade mal 25 Einwohner. Dann wurden die ersten Skilifte gebaut … et voilà: 50 Jahre später zählt die lebhafte Kleinstadt knapp 12.000 Einwohner und über zwei Millionen Gäste allein im Winter. Dabei ist Whistler ganzjährig beliebt: Im Sommer kann man herrlich wandern, im Winter die Pisten hinabdüsen – und nebenbei gut essen, stilvoll shoppen und zur Musik internationaler DJs abtanzen.

Kamloops: Sport- und westernverrückt
© Destination BC/Andrew Strain

5. Kamloops: Sport- und westernverrückt

1812 als Posten der Hudson’s Bay Company gegründet – deren Händler und Pelzjäger seit 1670 ein Handelsnetzwerk aufbauten, ist Kamloops heute einer der größten Verkehrsknotenpunkte im Landesinneren British Columbias. Zwar liegt die Stadt am Zusammenfluss von North und South Thompson River, dennoch ähnelt das Klima dem einer Halbwüste mit trockenen Graslandschaften. Ein ideales Setting für Filmleute, die hier häufig Western drehen. In ganz Kanada ist Kamloops als „Tournament Capital“ bekannt, weil hier so viele Fußball-, Baseball- und Hockeyturniere stattfinden. Und auch in Sachen Festivals liegt die Stadt ganz weit vorn: Vor allem das „Kamloops Cowboy Festival“ und das „Kamloopa Powwow“ ziehen alljährlich zahlreiche Besucher in die Stadt.

Nanaimo: Eine Hafenschönheit
© Brian Caissie

6. Nanaimo: Eine Hafenschönheit

Kohlebergbau und Forstwirtschaft – lange begleitete Nanaimo der Ruf eines reinen Industriezentrums. Das hat sich längst gewandelt: Die alten Bergwerke sind geschlossen, und die zweitgrößte Stadt auf Vancouver Island lebt heute vor allem von ihrem boomenden Hafen. Dort schaukeln auf dem Wasser mehr als 500 Jachten, Segel- und Fischerboote. An der schönen Promenade, die Teil der historischen Innenstadt ist, reihen sich Restaurants an Geschäfte, Parks und eine Lagune zum Schwimmen. Im Arts District haben sich Galerien und Eventlocations angesiedelt und im Norden der Stadt etliche große Einkaufszentren. Hier findet man auch viele kleine Bäckereien, die jede ihre Version des „Nanaimo Bar“ anbieten – einer sehr süßen Schokoschnitte, die in Kanada so ziemlich jeder kennt.

Kelowna: Art déco, Nightlife, Strände und Golf
© Destination BC/Andrew Strain

7. Kelowna: Art déco, Nightlife, Strände und Golf

Obstbäume und Weinstöcke, so weit das Auge reicht: Das warme Okanagan Valley mit seinem gleichnamigen See ist nicht nur eine fruchtbare Gegend, sondern auch eine gefragte Feriendestination – und Kelowna ihr unbestrittenes Zentrum. Über 127.000 Einwohner zählt die Stadt, die im Sommer stets gut besucht und mit ihren vielen Discotheken und Clubs bei Nachtschwärmern besonders beliebt ist. Im Cultural District bringen Food-Lokale die Produkte der Region auf den Tisch, und das benachbarte historische Zentrum punktet mit elegant anmutenden Art-déco-Gebäuden. Daneben bietet Kelowna lange Sandstrände am See, viele Shoppingmalls und sage und schreibe 13 Golfplätze – es ist nämlich auch Kanadas Golf-Mekka.

Penticton: Die Pfirsich-Stadt
© Destination BC/Kari Medig

8. Penticton: Die Pfirsich-Stadt

Auch Penticton liegt am Okanagan Lake, auch hier spielt der Obstanbau die Hauptrolle, aber es geht alles eine Spur ruhiger zu als im wesentlich größeren Kelowna. Die Stadt hat sich den Beinamen „Peach City“ erarbeitet, den leckeren gelben Früchten widmet sie im Sommer ein eigenes Festival. Ansonsten steht alles im Zeichen des Weins – über 40 Weingüter liegen im Umfeld der Stadt – und der Kunst. Die Okanagan School of the Arts zieht Studierende und internationale Künstlerinnen und Künstler an, und so begegnet man Kunst in Penticton nicht nur in Galerien, sondern sogar an Kreisverkehren, in öffentlichen Parks, Cafés oder Geschäften – also eigentlich überall.

Ganges: Quirliges Inselleben
© Destination Canada

9. Ganges: Quirliges Inselleben

Also gut, eine richtige Stadt ist es nicht – aber Ganges ist zweifellos der Hotspot der Southern Gulf Islands, jener Inselchen, die so traumhaft zwischen Vancouver Island und dem Festland liegen. Im Sommer brummt’s in den vielen Lokalen an der Waterfront; überall erklingt Live-Musik. Zahllose Galerien präsentieren Kunst aller Art, und wenn der berühmte Samstagsmarkt stattfindet, der neben Obst, Gemüse und Backwaren vor allem lokales Kunsthandwerk und Kleidung anbietet, platzt der 6.000-Einwohner-Ort aus allen Nähten.

© GettyImages

10. Greenwood: Flüssiges Gold

Gerade mal knapp 700 Einwohner hat Greenwood und ist trotzdem eine Stadt – Kanadas kleinste, um genau zu sein. Die Ansiedlung ist reich an historischem Flair und wirkt bis heute wie einem Westernfilm entsprungen; kein Wunder, dass sie Filmkulisse für das Hollywooddrama „Schnee, der auf Zedern fällt“ mit Ethan Hawke wurde. Die ersten Siedler zog es 1892 nach Greenwood, als man Gold, Silber und vor allem Kupfer in der Gegend fand. Aufgrund stark fallender Weltmarktpreise wurde der Abbau nur 25 Jahre nach dieser Entdeckung aber schon wieder eingestellt, Greenwood drohte zur Geisterstadt zu werden. Was die verbliebenen Bewohner jedoch zu verhindern wussten. Heute erzählt das städtische Museum vom einstigen Bergbau-Boom. In Greenwood gibt es übrigens das „beste Trinkwasser der Welt“, wie 2012 ein internationaler Wettbewerb befand. Seitdem nennt sich Greenwood auch „City of liquid Gold“.


Restaurantbesitzerin Tannis Ling diskutiert Vancouvers aufkeimende Restaurantszene und die Inspiration hinter Chinatown-Hotspot „Kissa Tanto“.

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