Travel Manitoba

Schlemmen à la Manitoba

Traditionelle Gerichte mit moderner Note, selbst gebrautes Craft-Bier und Süßes zum Dahinschmelzen: In der Provinz Manitoba mit ihrer Kapitale Winnipeg gibt man sich Kulinarik-Liebhabern gegenüber besonders gastfreundlich. Darüber hinaus machen Food-Events in der Region jede Mahlzeit zu einem Festschmaus. Ein Food-&-Drink-Guide.

 

Die Top-10-Lokale in Winnipeg

 

1. Enoteca

Scott Bagshaw ist mit seinen Restaurants immer wieder Stammgast in den kanadischen „Best of“-Listen der Kritiker. In seiner „Enoteca“ serviert er vor allem innovativ interpretierte Tapas. Feinschmecker schätzen das Restaurant im Viertel River Heights auch wegen der kleinen, aber sehr feinen Weinkarte. Da das Platzangebot in diesem Lokal eher limitiert ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig zu reservieren.

Schild mit Aufschrift deer and almond
© Destination Canada

2. deer + almond

Mandel Hitzer, Mitbegründer des spektakulären „RAW:almond“-Food-Events im Januar, setzt auf Kreativität und Nachhaltigkeit: In seinem gemütlich-modern eingerichteten „deer + almond“ im Exchange District kocht er mittags und abends Bodenständiges aus regionalen Lebensmitteln. Zu Wild, Lamm, Fleisch, Geflügel oder Vegetarischem gibt es Craft Beer aus der Provinz und erfrischende Cocktails.

Peasant Cookery
© Peasant Cookery

3.  Peasant Cookery

Französisch inspiriertes „Home Cooking“ ist das Markenzeichen von „Peasant Cookery“ im historischen Travellers Building des Exchange District. In dem liebevoll dekorierten Restaurant mit gut ausgestatteter Bar sorgt Küchenchef Tristan Foucault für ein abwechslungsreiches Angebot von Seafood über Rind bis hin zu Foie gras. Im Sommer sind dank der dann geöffneten Terrasse die Chancen höher, auch ohne Reservierung einen Platz zu ergattern.

Feast Café Bistro
© Wolfgang Greiner

 4. Feast Café Bistro

Christa Bruneau-Guenther, Angehörige der Peguis First Nation, der größten First Nation Community in Manitoba, kombiniert im „Feast Café Bistro“ Speisen der Ureinwohner mit modernen Elementen. So entstehen Gerichte wie Pizza auf Bannock-Fladenbrot oder das „Pow Wow Bison Chili“. Das „Feast“ ist eines der wenigen Restaurants in Kanada mit indigener Küche – und das in einer außergewöhnlich einladenden Atmosphäre.

5.  Canadian Museum for Human Rights mit „Era Bistro“

Das 2014 eröffnete Canadian Museum for Human Rights ist ein Ort der Reflexion mit festen und wechselnden Ausstellungen zum Thema Menschenrechte. Im Erdgeschoss befindet sich das „Era Bistro“. Alle Produkte stammen aus der Region und sind Fair-Trade-zertifiziert . Ob als Pause beim Museumsbesuch oder nur zum Essen – das „Era“ überzeugt kulinarisch ebenso wie architektonisch.

6. Chocolatier Constance Popp

Alles handgemacht, von der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade: Constance Popp ist eine Meisterin ihres Handwerks. Ohne Zugabe von Kakaobutter oder Lezithin entstehen köstliche Riegel, Pralinen, Kuchen, Eiscreme oder Trinkschokolade. Die Confiserie im französischen Stadtteil Saint Boniface liegt nahe dem Canadian Museum for Human Rights.

Dunkel beleuchtete Theke
© Wolfgang Greiner

7. Albert Street Cocktail Company

Nach dem Motto „Quality Over Quantity” dreht sich bei der „Albert Street Cocktail Company“ im Exchange District alles um die Kunst des Mixens. Der hohe dunkle Raum vermittelt das Flair eines Clubs aus dem vergangenen Jahrhundert. Die Getränkekarte ist nach Filmgenres gegliedert. Sollte man unter „Romantic Comedy“, „Film Noir“ oder „Drama“ nicht das Passende finden, zaubert das Barpersonal auch gern jeden anderen Wunschdrink.

Forks Market mit Besuchern
© Destination Canada

8. The Forks Market

In den ehemaligen Pferdeställen der nationalen Eisenbahngesellschaft befindet sich der „Forks Market“ mit zahlreichen Shops und einer Food Hall, die keine Wünsche offenlässt. Während die Bier- und Weinbar „The Common“ den Durst löscht, bieten Lokale wie „Fusian Sushi“, „Kyu Grill“ oder „Tall Grass“ Leckerbissen für jeden Geschmack. Neben regelmäßigen Konzerten findet im August vor der Markthalle auf der „The Forks“-Festivalbühne auch das „Interstellar Rodeo Musikfestival“ statt.

Sack mit Malz zur Bier-Herstellung
© Wolfgang Greiner

9. PEG Beer Co.

In einem renovierten Industriegebäude laden lange Tische und eine minimalistische Dekoration zum unbeschwerten Genuss der Craft-Biere des Brauerei-Pub „PEG Beer Co.“ ein. Für eine gute Grundlage sorgt das Angebot an bodenständigen Speisen. Das erste selbst gebraute Bier verließ im September 2016 die Braukessel, die man übrigens immer montags im Rahmen einer kostenlosen Tour besichtigen kann.

10. Brazen Hall Kitchen & Brewery

Als passende Begleitung für die umfangreiche Speisekarte der 2017 eröffneten „Brazen Hall Kitchen & Brewery“ bringt Braumeister Jeremy Wells in seinen Kesseln je nach Saison rund ein halbes Dutzend unterschiedlicher Biere auf den Tresen. In der geräumigen Location im Stadtviertel Fort Rouge wird es nie langweilig – vor allem wenn eine Liveband die Bühne rockt oder Jeremy durch seine Brauerei führt.

Deckenkonstruktion im im Raw Almond

Die Top-6-Lokale außerhalb von Winnipeg

Blick auf die Theke des Lake House
© Wolfgang Greiner

1. The Lake House Ice Cream, Coffee + Smoothie Bar, Wasagaming, Riding Mountain National Park

Das „Lake House“ ist ein romantisch-rustikales Boutiquehotel im Riding Mountain National Park. Hier wird neben Kaffee und Smoothies auch das beste Speiseeis weit und breit angeboten. Highlight ist der „Ice Cream Sandwich“, köstliche Eiscreme zwischen zwei Cookies.

Paar beim Picknick
© Integrity Foods

2. Integrity Foods, Riverton

Familie Friesen von „Integrity Foods“ legt Wert auf Handwerk, Nachhaltigkeit und die Verwendung bester, selbst angebauter Zutaten. Mit den im Holzofen zubereiteten Backwaren und Pizzen versorgt die Bäckerei sowohl ihre Laufkundschaft und Betriebe in Riverton als auch Kunden im 140 Kilometer entfernten Winnipeg.

3. Half Moon Drive In, Lockport

Fast-Food-Fans aus Winnipeg fahren für einen Hotdog oder Burger regelmäßig die 30 Kilometer nach Norden bis Lockport. Das „Half Moon Drive In“ wurde 1938 eröffnet und zog 1983 in eine neue Location, bietet aber bis heute eine filmreife Retro-Atmosphäre und offensichtlich überzeugendes Fast Food, das man nicht an jeder Ecke findet.

2 dort arbeitende Männer mit eigenen Bierspezialitäten in den Händen
© Wolfgang Greiner

4. Farmery Estate Brewery, Neepawa

Zwei Stunden westlich von Winnipeg in Richtung Riding Mountain National Park liegt das Gut der Familie Warwaruk. Aus dem selbst angebauten Hopfen entsteht auf der einzigen Brauerei-Farm Nordamerikas ein Bier, das sich über die Grenzen von Manitoba hinweg einen Namen gemacht hat. Wer in Neepawa haltmacht, sollte auf jeden Fall eine Tour durch die „Farmery Estate Brewery“ machen und die Bierspezialitäten dort probieren.

5. Spicy Radish Cafe, Whitemouth

Eine Stunde östlich von Winnipeg kommt man auf dem Weg zum Whiteshell Provincial Park am „Spicy Radish Cafe“ in Whitemouth vorbei. In dem von außen unscheinbaren Gebäude wird mit lokalen Zutaten liebevoll zubereitete Hausmannskost zu fairen Preisen serviert. Selbst gemachter Eistee und erfrischende Eiscreme stehen ebenfalls auf der Karte des kleinen Restaurants, in dem lokale Künstler regelmäßig ihre Werke ausstellen.

6. Kris’ Fish & Chips, Gimli

In Gimli am Lake Manitoba gibt es mit dem New Iceland Heritage Museum und „Kris’ Fish & Chips“ mindestens zwei gute Gründe, sich aufzumachen auf die einstündige Autofahrt von Winnipeg aus. In dem kleinen Restaurant mit großer Terrasse bietet das Ehepaar Jeff und Candy Badger neben dem vor der Haustür gefangenen Zander mit selbst gemachten Pommes frites auch Hamburger aus kanadischem Rindfleisch, Shrimps und frische Salate an. Dazu kann man sich ein kühles Craft Beer aus Manitoba schmecken lassen.

Deckenkonstruktion im im Raw Almond

Die Top-5-Food-Events in Manitoba

Moderne zeltartige Gebäude in Mitten einer Eislandschaft bei Nacht
© Jackeline Young

1. Januar/Februar: RAW:almond, Winnipeg

Seit 2013 lädt das Food-Event „RAW:almond“ zu einem besonderen kulinarischen Erlebnis „auf Eis“: An den langen Tischen auf der gefrorenen Flusskreuzung des Red und Assiniboine River im Zentrum von Winnipeg kredenzen renommierte Köche unter der Leitung von Chefkoch Mandel Hitzer drei Wochen lang kreative Menüs. In der stylishen zeltartigen Location kommen die Gäste schnell ins Gespräch.

2. März: RAW:churchill, Churchill

Der arktische Ableger des „RAW:almond“ hoch im Norden von Manitoba in Churchill an der Hudson Bay vermittelt sinnliche Sensationen ohnegleichen. In dem 300 Jahre alten Fort Prince of Wales serviert Chefkoch Mandel Hitzer seit 2016 jährlich eine Woche lang feine Speisen und Getränke beim „RAW:churchill“. Von dem beheizten Gastraum mit dem transparenten Dach aus lassen sich dabei die tanzenden Nordlichter besonders gut beobachten. Gut zu wissen: Mit seinen hohen Mauern schützt das Fort die 20 Gäste eines jeden Dinners gegen ungebetenen Besuch von Eisbären.

3. Juni: Table for 1200 More, Winnipeg

Ein Fest für Architektur, Design und Kochkunst ist das jährliche „Table for 1200 More“. Die Gäste an dem knapp 370 Meter langen Tisch im Freien werden von den Küchenchefs Mandel Hitzer und Ben Kramer verwöhnt. Die Location wechselt jedes Jahr, und die Tischdekoration wird nach einer Ausschreibung unterschiedlichen Künstlern anvertraut. Für dieses außergewöhnliche Event gilt der strikte Dresscode „Weiß“.

4. April/Mai: Winnipeg Wine Festival, Winnipeg

Bereits seit 16 Jahren wird beim „Winnipeg Wine Festival“ edlen Rebensäften gehuldigt. Neben Weinen aus der ganzen Welt steht jedes Jahr ein anderes Anbauland im Fokus. Die Veranstaltung findet eine Woche lang im Convention Centre und an anderen Locations in der ganzen Stadt statt, Galadinner und Auktion inklusive.

Menschenschlangen vor Essenständen bei den Food Truck Wars
© Wolfgang Greiner

5. September: Food Truck Wars, Winnipeg

Trendige Imbissbuden auf vier Rädern buhlen drei Tage lang bei den „Food Truck Wars“ während des Festivals „ManyFest“ um die Gunst der Besucher, die per Stimmzettel ihre Favoriten wählen können. Klassiker wie Hotdogs oder Fish & Chips gehen dabei ins Rennen gegen japanische Fusion-Sandwiches, afrikanische Hühnchenspieße oder „Iggy’s Family Döner“

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