Destination Canada

Kulinarisches Kanada

Kanada ist ein Feinschmeckerland. Die Küche ist so einzigartig und abwechslungsreich wie die 13 Provinzen und Territorien des Landes. Von fangfrischem Hummer über Piroggen bis hin zu Bison- oder Beef-Steaks und Wildlachs – wir stellen zehn typische kanadische Köstlichkeiten von Ost nach West vor.

Ein Stück Kabeljaufilet.
© Brian Ricks

Neufundland und Labrador – Fabelhafter Kabeljau

Wenn ein Neufundländer von Fisch spricht, meint er ganz klar „Cod“. In den atlantischen Provinzen ist der Kabeljau ständiger Begleiter der Bewohner. In der Pfanne gebratener Cod wird traditionell mit „Scrunchions“ serviert – kleinen knusprigen Stückchen frittiertem Schweinespeck.

Eine Schale Chowder: Eine Kombination aus Jakobsmuscheln, Garnelen, Schellfisch, geräuchertem Lachs, Krabben, Muscheln, Kartoffeln, Karotten und einer cremigen Mehlbrühe.
© Destination Canada

Nova Scotia – Meer und Land in einem Topf

„Seafood Chowder“ zählt zu den Lieblingsspeisen im maritimen Kanada. Ein Eintopf, der natürlich besonders gern in der fast komplett atlantikumspülten östlichen Seeprovinz Nova Scotia auf den Tisch kommt. Chowder wird aus einer Kombination aus Jakobsmuscheln, Garnelen, Schellfisch, geräuchertem Lachs, Krabben, Muscheln, Kartoffeln, Karotten und einer cremigen Mehlbrühe gekocht und vereint die besten Erzeugnisse aus Meer und Erde auf einem Teller.

Austern an einem Tresen in einer Bar serviert.
© Tourism PEI/John Sylvester

Prince Edward Island – Delikatesse in harter Schale

Ob roh, gedünstet oder überbacken – Feinschmecker lieben die Austern aus der Malpeque Bay von Prince Edward Island. Hier befindet sich Kanadas bestes Zuchtgebiet für diese Meerestiere. Jährlich werden mehr als fünf Millionen Austern gesammelt und verarbeitet. Am besten schmecken sie frisch zubereitet in einem der Restaurants direkt am Hafen.

Kaviar auf Brot.
© conssuella

New Brunswick – Butterweicher Kaviar aus Saint John

Beim Kaviar aus Saint John geraten Feinschmecker ins Schwärmen. Butterweich in der Konsistenz, ausgewogen nussig und mit leicht salziger Note im Geschmack, sorgt er für kulinarischen Hochgenuss, während er auf der Zunge zergeht. Der Kaviar stammt vom Atlantischen Stör, der im kalten und klaren Wasser der Bay of Fundy lebt. Die idealen Lebensbedingungen machen den Kaviar aus Saint John zur weltweit nachgefragten Delikatesse.

Menschen essen Sandwiches am Thresen.
© Destination Canada

Québec – Die besten Sandwiches der Welt

Es gibt Sandwiches. Und es gibt „Montréal Style Smoked Meat“ – und das allerbeste Rauchfleisch ist sowieso nur in Montréal zu finden. Mit jüdischen Immigranten gelangte das Rezept nach Montréal. Seitdem ist das Rauchfleisch-Sandwich fester Bestandteil der Montréal-Esskultur. Im „Schwartz’s“ soll es das angeblich beste Smoked-Meat-Sandwich der Welt geben. Wer es kosten will, muss allerdings Geduld mitbringen: Das kleine Restaurant ist jeden Tag rappelvoll.

Frische Beaver Tails aus der BeaverTails Pastry
© BeaverTails®

Ontario – Biberschwänze zum Nachtisch

Die mit Vollkornmehl hergestellten „BeaverTails Pastries“ werden in Öl gebacken, mit Zimt, Zucker oder anderen Zutaten wie Bananen oder Nuss-Nugat-Creme bestrichen und handwarm serviert. Das süße Dessert wurde in den 70ern von Grant und Pam Hooker als Familiennachtisch zubereitet. Es schmeckte so gut, dass daraus eine Geschäftsidee wurde. Heute ist die „BeaverTails Pastry“ beliebtestes Dessert in Ontario.

„Caesar“, der canadische Nationalcocktail in einem Marmeladenglas serviert.
© jrwasserman

Toronto – Klassiker mit herzhafter Note

Ob’s die rote Farbe war, die den „Caesar“ zu Kanadas Nationalcocktail machte? Erfunden hat ihn jedenfalls der Barkeeper Walter Chell aus Montenegro, der sich von reifen italienischen Tomaten und Meeresfrüchten inspirieren ließ. Er mixte eine Venusmuschelsauce mit Tomatensaft, Oregano, Tabasco und Worcestershire, goss Wodka hinzu und garnierte das Glas mit einem Selleriestängel.

Frische Piroggen auf einem Holzbrett mit Mehl betreut.
© tan4ikk

Manitoba – Piroggen aus der Prärieprovinz

Die gefüllten Teigtaschen eroberten das Herz der Prärieprovinz im Sturm. Jede Familie besitzt ein Hausrezept und natürlich sind Großmutters selbst gemachte Piroggen (engl: perogies) die besten. Es gibt unzählige Zubereitungs-Varianten dieser gefüllten Teigtaschen. Ukrainische und mennonitische Einwanderer machten die Piroggen in ihrer neuen Heimat populär. Wer sie kosten möchte, besucht zum Beispiel in Steinbach das „Livery Barn Restaurant“ des Museums Mennonite Heritage Village.

Gewürzte Steaks auf einem Grill.
© Banff Trail Riders

Alberta – Steak, das auf der Zunge zergeht

Sie wachsen unter freiem Himmel heran und rupfen saftiges Gras – das Fleisch von Albertas Weiderindern ist legendär. Ob T-Bone-Steak, Strip Loin oder Tenderloin – als Barbecue nach Cowboyart über dem offenen Feuer gegrillt ist das Alberta Beef unwiderstehlich gut. Wer keinen Grill zur Hand hat, lässt sich im „Charcut Roast House“ in Calgary saftig-zarte Alberta Beefsteaks servieren.

Gegrillter, roter Wildlachs, serviert auf einem Holzbrett.
© Natulive Canada

British Columbia – Roter Wildlachs mit besonderem Aroma

Gegrillt, gebacken, gedämpft oder gebraten: Pazifik-Wildlachs wird auf vielfältige Weise zubereitet. Am besten schmeckt er jedoch geräuchert. Intensiv, wild und delikat entfaltet sich sein Aroma, das seinesgleichen sucht. Die typisch rote Farbe erhält der Fisch übrigens durch natürliche Carotinoide, die der Lachs im Ozean über die Nahrung aufnimmt.

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