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Grüner leben 10 Apps für einen ökologischen Lifestyle

Nachhaltig konsumieren, energiesparend wohnen, emissionsfrei unterwegs sein – wer Klima und Umwelt auch im Alltag schützen möchte, braucht einfach nur ein Smartphone. Welche Apps das Leben grüner machen.

1. Kleider im Umlauf | App „KleiderKreisel“

Viel kaufen, kurz tragen, schnell wegwerfen – das ist der Modekonsum vieler Deutscher. Das Ergebnis einer Greenpeace-Umfrage zum Thema: Zwei von drei Menschen trennten sich 2015 von intakten Kleidungsstücken, weil sie sie nicht mehr mochten. Einen nachhaltigeren Umgang mit Mode unterstützt die App KleiderKreisel. Die Online-Secondhand-Plattform ermöglicht das Verschenken, Tauschen oder Verkaufen von Kleidung.

Die kostenlose App ist für iOs und Android erhältlich.


2. Grüner Modekompass | App „Fair Fashion Finder“ von Get changed!

Wer auf der Suche nach ökologisch produzierter Kleidung ist, wird für gewöhnlich bei den großen Modeketten nicht fündig. Welche Läden fair produzierte Mode anbieten, lässt sich schnell und einfach über die App Fair Fashion Finder herausfinden, die in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Verein „Get changed! The Fair Fashion Network“ entwickelt wurde und sich an modebewusste und zugleich kritische Konsumentinnen und Konsumenten richtet. Auf einer Deutschlandkarte sind Fair-Fashion-Läden eingetragen, alternativ können Nutzerinnen und Nutzer auch direkt nach ökologischen Modemarken suchen. Die App zeigt dann an, welche Läden diese Labels führen.

Die kostenlos App ist für iOs erhältlich.


3. Umweltfreundlicher Kaufberater | App „ecoGator“

Haushaltsgeräte können echte Stromfresser sein. Die App Ecogator hilft beim Kauf eines energiesparenden Modells und empfiehlt die besten und effizientesten Produkte am Markt. Mit der herstellerunabhängigen App lassen sich Preise und Energieeffizienz von verschiedenen Geräten unterschiedlicher Firmen vergleichen. Nutzerinnen und Nutzer können zudem auf eine Liste mit den besten und effizientesten Modellen von Geräten wie Backöfen, Staubsaugern oder Kaffeemaschinen zugreifen. Die Angaben entsprechen den „EcoTopTen“-Listen der Internet-„Plattform für ökologische Spitzenprodukte“ des Öko-Instituts, eines unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstituts für eine nachhaltige Zukunft mit Standorten in Berlin, Darmstadt und Freiburg. Neben dem Preisfaktor können auch der Energie- oder Wasserverbrauch und die CO2-Emissionen verglichen werden. Die Listen werden regelmäßig aktualisiert.

Die App ist kostenlos für iOs und Android erhältlich.


4. Lautlos durch die Stadt | App „eMio“ für E-Roller-Sharing

Lautlose und abgasfreie Mobilität im Stadtverkehr ermöglicht Autoführerschein-Inhabern das Berliner Start-up eMio, einer der ersten rein elektrischen Roller-Sharing-Anbieter in Deutschland. Über die App eMio können Roller lokalisiert, reserviert und angemietet werden, zwei Helme in S+L inklusive. Derzeit sind im Berliner Innenstadtgebiet rund 200 Roller mit einer Reichweite von 100 Kilometern im Einsatz.

Die App ist für iOs und Android erhältlich.


5. Browsen und aufforsten | Suchmaschine „Ecosia“

Als Social Business haben die Betreiber der Suchmaschine Ecosia nicht allein die Gewinnmaximierung im Sinn. Mindestens 80 Prozent des Gewinns aus Werbeeinnahmen spendet Ecosia an Aufforstungsprojekte in Burkina Faso, Madagaskar und Peru. Wer die grüne Suchmaschine nutzt, kann sehen, wie viele Bäume bereits gepflanzt wurden und was der Einzelne selbst dazu beigetragen hat. Ecosia unterstützt die Projekte von WeForest, The Eden Projects und PUR Projet.

Die kostenlose App ist für iOs und Android erhältlich.


6. Nachhaltig konsumieren | App „Der Nachhaltige Warenkorb“

Sind Bio-Lebensmittel aus dem Ausland besser als konventionelle aus der Region? Wann lohnt sich ein Auto wirklich? Welches Waschmittel ist das umweltfreundlichste? Die App Der Nachhaltige Warenkorb des erstmals 2001 von der Bundesregierung berufenen Rats für Nachhaltige Entwicklung (RNE) bietet Verbraucherinnen und Verbraucher ressourcenschonende Tipps und umweltfreundliche Konsumalternativen. Sie liefert zudem Antworten auf grundsätzliche Fragen zu nachhaltigem Konsum und bietet unabhängige Bewertungen von Gütesiegeln, die regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht werden.

Die kostenlose App ist für iOs erhältlich.


7. Eigene Emissionen reduzieren | App CO2-Rechner

Wie viel Kohlenstoffdioxid verursacht eigentlich jede und jeder Einzelne von uns? In welchen Bereichen kann man seinen CO2-Fußabdruck noch verbessern? Mit der App CO2-Rechner können Verbraucherinnen und Verbraucher ihre persönliche Emissionsbilanz für die Bereiche Heizung, Strom, Mobilität, Konsum und Ernährung ermitteln. In einem Info-Bereich finden sich neben Energiespartipps auch Nachrichten zu den Themen Klimapolitik und Klimawandel.

Die kostenlose App ist für iOs erhältlich.


8. Inhaltsstoffe im Blick | App Codecheck

Silikone im Duschgel? Kritische Zusatzstoffe im Essen? Mit der App Codecheck können Produkt-Barcodes per Smartphone gescannt werden. Eine Inhaltsstoffe-Ampel klärt Verbraucherinnen und Verbraucher über enthaltene Substanzen und deren Herstellungsweise auf. Darüber hinaus wird angezeigt, ob Produkte etwa den Rohstoff Palmöl enthalten, für dessen Anbau der Regenwald gerodet wird. Mit einem speziellen Filter können Veganer und Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten sich für sie geeignete Produkte anzeigen lassen.

Die App ist für iOs und Android erhältlich.


9. Saisonal und regional einkaufen | App „Saisonkalender“ von aid

Obst und Gemüse regional und saisonal kaufen schont dank kürzerer Transportwege nicht nur das Klima, sondern auch den Geldbeutel. Zur Erntezeit sind die Produkte reichlich vorhanden und deshalb preisgünstiger erhältlich. Die App Saisonkalender des mit öffentlichen Mitteln geförderten gemeinnützigen Vereins „aid infodienst“ rund um Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung liefert für jeden Monat Informationen zum aktuellen Marktangebot von über 70 Obst- und Gemüsesorten – ein mobiler Einkaufsberater.

Die kostenlose App ist für iOs und Android erhältlich.


 

10. Kreative Resteküche | App „Zu gut für die Tonne“

Jährlich landen über 18 Millionen Tonnen Lebensmittel in Deutschland auf dem Müll, so das Ergebnis einer Studie des World Wildlife Fund (WWF). Die App Zu gut für die Tonne des Bundesamts für Verbraucherschutz soll helfen, die Lebensmittelverschwendung zu verringern, und liefert mehr als 450 Reste-Rezepte von Sterneköchen und prominenten Kochpaten. Optional können noch vorhandene Zutaten eingeben werden, die App schlägt passende Rezepte dafür vor und bietet darüber hinaus auch Informationen zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln sowie zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen im Alltag. Ein integrierter Planer merkt sich Zutaten und Mengen für den nächsten Einkauf.

Die kostenlose App ist für iOs und Android verfügbar.


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